01.06.2015

Grüezi - unsere Niederlassung in Neuhausen (Schweiz) ist umgezogen!

Ab sofort finden Sie uns an unserem neuen Standort! Auf der Rosenbergstr. 18a in Neuhausen im Kanton Schaffhausen freut sich das news-media Team, die Kunden in den großzügigen, lichtdurchfluteten Räumlichkeiten begrüssen zu dürfen.

Der neue Standort ist nicht nur größer und zentraler, sondern er bietet den Kunden auch Parkplätze direkt am Eingang.

Auf dem Foto (v.L.) sehen Sie Niederlassungsleiter Ralf Schikora und Unternehmensinhaber Stefan Rüter zusammen am neuen Standort.

Neuer Standort Schweiz

08.05.2015

Corporate Design – professionelle Werbemittel

Grundlage für einen einheitlichen Firmenauftritt ist ein professionelles Corporate Design. Unverkennbare Formen und Farben, die sich in Ihren Werbemitteln, in Ihrer Inneneinrichtung und an Ihren Fahrzeugen wiederfinden.

Geschäftsbriefe

Mit gestaltetem Briefpapier und einer Formatvorlage für das Verfassen von Geschäftsbriefen sparen Sie nicht nur viele manuelle Texteingaben und Formatierungen. Sie sind auch ein wichtiges Instrument der Außendarstellung, das Ihre Kompetenz und Professionalität signalisiert. Bei sachlichen Anschreiben steigert ein optisch ansprechendes Briefpapier die Lesebereitschaft. Mit fertigem Briefpapier können Sie Ihre Korrespondenz ganz einfach in schwarz-weiß ausdrucken, so spart man bei den Tonerkosten, denn das Logo und der Slogan sind bereits farbig und auf dem Bogen an der richtigen Stelle platziert. Faltmarken sorgen dafür, dass der Brief exakt an der richtigen Stelle gefaltet wird, so dass die Adresse im Umschlagfenster sichtbar ist.

Optional dazu können Sie den rechten Rand nutzen, um den Bogen durch Gestaltungselemente aus Ihrem Corporate Design noch stärker von den Briefen anderer Unternehmen abzuheben.

Geschäftsunterlagen "aus einem Guss"

Der allgemeine Geschäftsbrief dient als Vorlage für alle weiteren Papiere wie Preislisten, Auftragsbestätigungen, Lieferscheine, Rechnungen und Quittungen.

Visitenkarten

Die Visitenkarte ist der Ausweis im Geschäftsleben. Sie überreichen Ihrem Gegenüber mit der Karte alle Informationen, die für die weitere Geschäftsbeziehung benötigt werden: Firmenname und Unternehmensform (z. B. GmbH), Vor- und Nachname, Berufsbezeichnung (Funktion oder Position), Firmenanschrift, Festnetz, Mobil, Fax, E-Mail-Adresse und Internetseite. Sie identifizieren sich aber nicht nur, sondern laden auch dazu ein, sich vertrauensvoll an Sie zu wenden. Deshalb ist die Gestaltung nicht nur zweckmäßig, sondern auch optisch ansprechend. Folgende gestalterische Grundregeln erhöhen die Lesefreundlichkeit:

  • Schriftgröße der Kartengröße entsprechend zwischen sieben und elf Punkt.
  • Abstand der Schrift zum Rand mindestens fünf Millimeter,
  • Zeilenabstand um mindestens zwei Punkt erweitern,
  • sowohl Hochformat als auch Querformat sind grundsätzlich möglich,
  • übersichtliche Strukturierung durch Leerzeilen.

01.04.2015

Seniorenmarketing - Best Ager als Kunden gewinnen

Noch bis vor wenigen Jahren galt die Zielgruppe der über 50-Jährigen als wenig kaufkräftig und konsumfreudig. Mittlerweile jedoch hat die Marketingbranche die Gruppe der "Best Ager" für sich entdeckt. Die Gründe liegen auf der Hand: Erstens wird die demografische Entwicklung der nächsten Jahre und Jahrzehnte eine Vernachlässigung dieser Zielgruppe nicht verzeihen und zweitens haben viele Menschen, die in den fünfziger und sechziger Jahren geboren wurden, viel Geld zur Verfügung. Die Kinder sind aus dem Haus, die Immobilie ist weitgehend abbezahlt, die private Altersvorsorge läuft und ein ruhiger, wohlsituierter Lebensherbst inklusive Reisen und gemäßigtem Luxus steht in Aussicht.

Viele Unternehmen begehen bei dem Versuch, ältere Zielgruppen zu erschließen, den Fehler, ihre Produkte weitgehend unverändert anzubieten oder eine zu plumpe, von der Zielgruppe nicht gewollte Ansprache zu wählen (z. B. Seniorenteller). Diese Rechnung geht meist nicht auf.

Spezielle Strategien sind gefragt

  • Authentizität: Sorgen Sie dafür, dass sich Ihre Kunden tatsächlich mit den Angeboten und Werbeträgern identifizieren können. Cremes für die reife Haut, deren Wirkung von 25-jährigen Models präsentiert wird, wirken eher albern, ebenso Sechzigjährige beim Bungee-Jumping.
  • Nutzen: Je erfahrener die Kunden sind, desto wichtiger ist es, dass sie glasklar verstehen, warum ausgerechnet Ihr Produkt für sie einen Nutzen darstellt. Das hat Auswirkungen auf das Tempo und die Ausführlichkeit der werblichen Präsentation. Werbung um der reinen Unterhaltung willen wirkt bei der Generation 50plus eher deplatziert. Setzen Sie lieber auf Mailings und Anzeigen als auf kurze Spots.
  • Design: Je unübersichtlicher und temporeicher eine Werbung bebildert ist, desto schwerer ist es, ihr zu folgen und desto unklarer ist meist, was überhaupt zu welchem Zweck angeboten wird. Die Werbung für ein Erfrischungsgetränk, das für die jüngere Generation mit einer ausgelassenen Pool-Party beworben wird, sollte für die ältere eher Ruhe, Entspannung und Gelassenheit ausstrahlen. Außerdem sollte man beim Design eine nicht zu kleine Schriftgröße verwerden.
  • Formulierungen: Vermeiden Sie unbedingt Begriffe wie "Senioren", "Junggebliebene" usw. Sie lassen unwillkürlich an unappetitliche Seniorenteller oder Haftcreme für die dritten Zähne denken, an die niemand gern erinnert wird. Verweisen Sie stattdessen auf die Lebenserfahrung älterer Menschen, ihre Übersicht und ihre größere Gelassenheit.
  • Ernsthaftigkeit: Bevormunden Sie mit Ihrer Marketingstrategie nicht Ihre Kunden. Gerade ältere Menschen reagieren empfindlich darauf, wenn ihnen jemand suggerieren will, er wüsste, was gut für sie ist. Denken Sie deshalb daran, Ihren potenziellen Kunden einen großen Entscheidungsspielraum zu lassen. Geben Sie ihnen lediglich die Argumente an die Hand, die es braucht, sich selbst zu überzeugen.

04.02.2015

Mobile Stellwände als flexible Präsentationsform

Stellwände, Roll-Up-Banner und Dispays sind unverzichtbare Mittel für Marketingaktionen - sei es auf Messen und Kongressen, auf gesponserten Veranstaltungen oder bei anderen Marketingevents. Am besten sind Lösungen, die sich leicht variieren und mit wenigen Handgriffen verändern lassen. Damit das Display-System möglichst vielseitig einsetzbar ist, bedarf die Anschaffung einiger Vorüberlegungen.

Gute Displays sollten nicht nur ein Hingucker sein, sondern auch:

  • einfach zu handhaben, also unkompliziert auf- und abzubauen,
  • leicht zu bestücken, z. B. mit Produktproben oder Info-Material,
  • robust, sodass sie auch Stöße z. B. durch Einkaufswagen aushalten,
  • einen Sockel haben zum Schutz vor den Auswirkungen der Bodenreinigung,
  • und irgendwann einmal auch unproblematisch zu entsorgen sein.

Multifunktionalität

Die Flexibilität, die Stellwand jederzeit problemlos überall aufstellen zu können, bringt das Display-System durch seine Leichtbauweise schon mit sich. Ein gutes Display-System zeichnet sich darüber hinaus jedoch auch durch seine Multifunktionalität aus.

Das Display-System sollte sich nicht nur für alle Einsatzzwecke des Marketings eignen, sondern auch anderen Abteilungen die Möglichkeit bieten, sich die Stellwand für Veranstaltungen und Präsentationen auszuleihen. Unabhängig davon, ob die Verkaufsförderung, die Werbeabteilung oder das Marketing bei der Anschaffung federführend ist: Beziehen Sie auch die anderen Abteilungen in die Planung ein. Fragen Sie zum Beispiel den Außendienst, welche Schlüsselbegriffe und Informationen er auf der Stellwand benötigt, um sie in Präsentationen einzusetzen.

Damit die Stellwand möglichst flexibel einsetzbar wird, bietet es sich an, das Display-System mit verschiedenen Austauschelementen zu planen, die Sie nach dem Baukastensystem einsetzen oder weglassen können.

Gestaltungsmöglichkeiten

Die Gestaltung des Display-Systems hängt davon ab, ob es nur plakativ informieren soll oder auch mal als kleiner Messestand zum Einsatz kommt.

Achten Sie grundsätzlich auf zwei Dinge:

  • Wird das Image eindeutig transportiert? Ist zum Beispiel das Firmenlogo gut sichtbar? Mit starken und passenden Adjektiven verstärkt der Text die Imagewirkung.
  • Fassen Sie sich kurz. Oft ist der erste Textentwurf immer noch zu lang. Schleifen Sie den Text so lange, bis Sie einige präzise und glaubwürdige Aussagen darüber haben, wer Ihre Firma ist, was sie macht und welche die wichtigsten Vorteile Ihrer Produkte und Services sind. Der vorbeigehende Besucher muss in drei Sekunden den Kern erfasst haben.

Die richtige Platzierung

Platzieren Sie die Sitzgruppen oder Stehpulte seitlich, sodass das Laufpublikum freie Sicht auf die Display-Fläche hat. Lebende Pflanzen sind eine optische Bereicherung. An der richtigen Stelle platziert können sie nicht nur bestimmte Grafiken betonen, sondern auch Kabelanschlüsse verdecken.

21.01.2015

Plakatwerbung - punktgenaues Marketing in Ihrer Region

Plakatflächen sind auch für kleine, lokal agierende Firmen erschwinglich. Sie können gezielt auch einzeln an den Orten belegt werden, wo Sie Ihre potenziellen Kunden vermuten. Plakate eignen sich für alle einfachen Botschaften, die sich in maximal fünf Worten formulieren lassen. Also um eine Veranstaltung oder eine Sonderaktion anzukündigen, ein neues Produkt zu vermarkten oder um einfach mitzuteilen, dass es Sie und Ihr Angebot gibt. So entstehen mit der Zeit regionale Marken. Nur: Wie viele Plakatstellen müssen belegt werden, um sichtbare Effekte zu erzielen? Wie muss ein Plakat gestaltet sein, damit es die Blicke auf sich zieht?

Großflächenplakate

Die Großfläche hat ein Format von 3,6 mal 2,6 Meter. Man spricht auch von einer 18/1-Fläche und geht dabei davon aus, dass ein A1-Plakat 18 Mal in die Fläche passt. Kennzeichnend für die Großfläche ist ihre Fernwirkung. Sie wird auch aus dem fahrenden Pkw, Bus oder aus der Straßenbahn wahrgenommen. Sie finden Großflächenplakate deshalb auch oft an Verkehrsstraßen, an Straßenbahnstrecken, in Bahnhofsnähe oder an Großparkplätzen vor Verbrauchermärkten. Geringe Belegungskosten und gezielte Streuung sind die Vorteile dieser Form der Plakatwerbung. Wenn Sie wollen, können Sie ganz gezielt nur eine Fläche buchen. Allerdings lohnt der Druck eines einzigen Exemplars kaum.

Guerilla-Plakatwerbung

Gehen Sie mit offenen Augen durch die Gebiete, in den Sie die Kaufkraft besser ausschöpfen und neue Kunden gewinnen wollen. Sichten Sie Flächen, in denen Plakatieren erlaubt ist und nichts kostet. Wählen Sie auffällige Papierfarben oder Neonplakate um sich besonders hervorzuheben. Nutzen Sie auch in Absprache mit dem Ordnungsamt die Hauswände Ihrer eigenen Läden oder fragen Sie befreundete Unternehmer, ob Sie in ihren Verkaufsräumen ein DIN A3-Plakat anbringen dürfen.

City-Light-Poster

Im Vergleich zu den meisten Großflächen und Litfaßsäulen sind City-Lights wie der Name schon sagt beleuchtet. Das hat den entscheidenden Vorteil, dass sich die potenzielle Wahrnehmungsdauer des Plakats und seiner Botschaft auf die Abend- und Nachtstunden ausdehnt. Zudem ist Ihr Plakat hinter Glas gegen die Witterung und Vandalismus geschützt, so dass über die gesamte Dauer für ein einwandfreies Erscheinungsbild gesorgt ist. Sie bekommen also mehr für Ihr Geld, die Flächen sind allerdings auch weitaus teurer als Großflächen oder Litfaßsäulen. Außerdem müssen Sie eine bestimmte Mindestmenge an Fläche abnehmen.

25.11.2014

Szenenmarketing - Zielgruppen richtig ansprechen

Wer seine Zielgruppe individuell ansprechen will, muss diese im Vorfeld genau analysieren. Richten Sie Ihr Angebot spezialisiert aus, um die unterschiedlichen Bedürfnisse und damit auch die Konsumwünsche nicht ungeachtet zu lassen. Dem so genannten Szenenmarketing liegen kaum psychografische oder soziodemografische Merkmale zugrunde, sondern vielmehr die Gemeinsamkeiten einer Gruppe in Einstellungen, im Verhalten, Kleidung, Geschmack - und damit auch in den Konsumvorlieben.

Wie Sie auf eine spezielle Szene zugehen:

  • Beobachten Sie die Szene, die durchaus auch lokal oder regional geprägt sein kann. Dabei helfen Ihnen Marktforschungsinstrumente wie Scanning, Monitoring oder Trend-Scouting. Ergänzen Sie Ihren Szenen-Report auch durch Videos und Audios. Diese können insbesondere später bei der Konzeption von Maßnahmen wie Anzeigen oder Werbebeilagen und Werbemitteln sehr nützlich sein.
  • Suchen Sie den Kontakt zur Szene. Laden Sie beispielsweise Szenemitglieder, die Sie zuvor als solche identifiziert haben (z. B. durch das Schneeballverfahren: Sie kennen jemanden, der jemanden kennt, der wieder jemanden kennt etc.), zu Produkttests oder Gesprächsrunden ein. Bieten Sie einen Anreiz zur Teilnahme. Kristallisieren Sie während dieses Workshops gemeinsame Wünsche und Bedürfnisse der Teilnehmer heraus und regen Sie zum Herumspinnen auch fernab dessen, was heute realisierbar ist, an. So entstehen Zukunftsszenarien, aus denen sich Ideen für neue Produktangebote ableiten lassen.
  • Aus solchen Initiativen können regelmäßige Treffen oder gemeinsame Projekte entstehen, in denen einige Szenemitglieder die Produktentwicklung und anschließende Vermarktung als Expertengremium begleiten. Die Bereitschaft zur Zusammenarbeit von Szenemitgliedern benötigen Sie dringend, denn Ihr Produkt- und Marketingkonzept steht und fällt mit Ihrer Glaubwürdigkeit in den Augen dieser speziellen Zielgruppe.
  • Beziehen Sie Stellung. Kommunizieren Sie die neu gewonnenen Erkenntnisse über Ihre Internetseite und erzeugen Sie somit mehr Traffic. Durch den regelmäßigen Kontakt zur Szene haben Sie mehr als nur einen oberflächlichen Eindruck: Sie wissen, was die Mitglieder im Innersten zusammenhält. Nur mit dieser profunden Kenntnis entgehen Sie der Gefahr, sich im Ton zu vergreifen, wenn Sie sich als Anbieter für die Szene positionieren.

 

07.11.2014

Kundenbindung - Bestandsumsatz sichern und ausbauen

Es ist einfacher und kostengünstiger, das Geschäft mit zufriedenen Bestandskunden auszubauen, als neue Kunden zu akquirieren. Doch viele Unternehmen vernachlässigen sträflich diese Grundregel und investieren nicht genügend Zeit und Geld in ihr Kundenbindungsmanagement wie z.B den Aufbau einer aussagekräftigen Kundendatei für Mailinganschreiben oder Zusatzinformationen.

Nutzen Sie Ihren Bekanntheitsgrad beim Kunden und kommunizieren Sie Neuigkeiten und kundenrelevante Informationen mit Hilfe eines regelmäßigen Newsletters oder einer Kundenzeitschrift. Zentrales Ziel dieses Marketingansatzes ist es, dafür zu sorgen, dass Kunden begeistert sind, gerne bei einem Anbieter bleiben und gegen Wechsel zum Wettbewerb immun sind. Erreichbar ist das nicht durch vertragliche Bindung und juristische Finessen, sondern durch Leistung.

  • Produktqualität: Die Kernleistung muss stimmen. Kundenbindung ist bei schlechter Produktqualität nicht möglich. Durch das Internet steigt die Markttransparenz und Angebote mit schlechtem Preis-Leistungsverhältnis und falschen Versprechungen werden schnell enttarnt.
  • Servicequalität: Viele Produkte sind vergleichbar. Kundenbindung lässt sich dann nur noch über einen Zusatznutzen wie exzellente Servicequalität erzielen. Hierzu gehören z. B. gute Erreichbarkeit, Zuverlässigkeit, Freundlichkeit, Hilfsbereitschaft, Problemlösungsfähigkeit, aber auch zur Marke passende, gut gestaltete Geschäftsräume und kundenfreundliche Parkplätze.
  • Kommunikation: Bieten Sie Ihren Bestandskunden nützliche und regelmäßige Informationen. Schnell und preiswert sind E-Mail-Newsletter, die im Stile eines professionellen Online-Kundenmagazins gestaltet sind. Informieren Sie darin über Anwendungsmöglichkeiten, Neuigkeiten und Praxisfälle. Gerade durch Erfolgsgeschichten bei anderen Kunden fühlen sich viele in ihrer Loyalität bestärkt. Auch soziale Netzwerke wie Facebook, auf denen zufriedene Kunden posten und empfehlen, verstärken die eigene positive Meinung.
  • Treuerabatte: Vor einigen Jahren haben viele Unternehmen spezielle Kundenclubs mit Exklusivvorteilen aus dem Boden gestampft. Das können die Teilnahme an exklusiven Veranstaltungen (z. B. Golfturniere, Konferenzen), Premium-Informationen oder über das Unternehmen erzielbare Einkaufsvorteile sein. Mittlerweile ist auf dem diesem Feld der Kundenbindung Ernüchterung eingetreten, nicht nur weil solche Maßnahmen steuerlich und z. T. auch strafrechtlich (Begünstigung) brisant sein können. Mehrwerte sind nur dann sinnvoll, wenn Sie einen engen Bezug zur Kernleistung haben. Hierzu zählen vor allem helfen auch die klassischen Treuerabatte und Bonuskarten, um Kunden für ihre Loyalität zu belohnen.
  • Beschwerdemanagement: Wichtig ist, dass Sie immer darüber informiert sind, was ihre Kunden von Ihren Angeboten denken. Führen Sie daher regelmäßig Kundenbefragungen durch. Noch besser ist es, wenn Sie ein funktionierendes Beschwerdemanagement haben, dass Teil ihrer Unternehmenskultur ist. Auch über Unternehmensseiten auf Facebook haben Sie immer ein Ohr am Markt.

 

15.09.2014

Mailing – Erfolgsfaktoren im Direktmarketing

Gerade im Geschäftskundenvertrieb ist ein Werbebrief eine gute Vorstufe der persönlichen Akquisition. Ein postalisches Mailing schafft die Legitimation und einen Bezugspunkt für das telefonische Nachfassen. Im Endkundengeschäft mit klar umrissener Zielgruppe (z. B. Immobilieneigentümer) sind Werbebriefe immer noch eine sinnvolle Alternative.

Ein Werbebrief soll kurz und knapp Ihr Unternehmen und Ihr Angebot einem Kunden näher bringen und ihn idealerweise dazu bewegen, sich mit Ihnen in Verbindung zu setzen. Dazu bedarf es keines literarischen Meisterwerks, sondern der Technik, Interesse an Ihrem Unternehmen zu wecken und zum Handeln zu ermuntern.

Gestaltung und Form

  • Werbebriefe sollten nicht länger als eine Seite sein.
  • Eine namentliche Anrede sowie eine handschriftliche Unterschrift machen das Anschreiben persönlicher.
  • Als Verstärker wirkt ein Ansprechpartner. Nennen Sie den Namen überall dort, wo Sie zu einer Reaktion auffordern. Ein Bild kann noch zusätzlich Nähe schaffen.
  • Wortwahl und Stil.
  • Verwenden Sie eine anschauliche, bildhafte Sprache, die angenehme Assoziationen weckt und den Nutzen verdeutlicht.
  • Ermüden Sie nicht mit Fachvokabular oder technischen Details. Nähern Sie stattdessen den Text soweit es geht der Alltagssprache an und übersetzen Sie Fremdwörter.
  • Zwei kurze Sätze sind besser als ein langer. Streben Sie an, im ganzen Brief nicht einen einzigen Nebensatz oder eingeschobenen Satz zu verwenden.

Überzeugender Inhalt

Sie sollten sich auf ein Angebot konzentrieren und nicht gleich Ihre gesamte Produktpalette vorstellen. Verlangen Sie nur eine einzige Entscheidung: Bestellen - ja oder nein? Stammkunden, die mit Ihren Produkten vertraut sind, können Sie dagegen mehr Auswahl bieten.

Zerstreuen Sie Bedenken mit einer Rückgabe-Garantie.

Überlegen Sie genau, wie viel Vertrauensvorschuss Sie verlangen können. Es ist einfacher, nur eine kostenlose Information anzufordern, als eine Bestellung in Höhe von 800 Euro zu unterschreiben.

Sehr überzeugend sind Beweise Ihrer Leistungsfähigkeit: wenn Sie ein Stiftung-Warentest-Urteil als Qualitätssiegel anführen, auf langjährige Erfahrung oder auf zufriedene Kunden, die das Produkt bereits nutzen, verweisen können.

Portogebühren

Viel Geld lässt sich sparen, wenn man mit der Abwicklung der Mailing-Aktion einen Spezialisten beauftragt. Allein durch cleveres Portokostenmanagement bei der Vorbereitung und der richtigen Auswahl der Versandart und des Versenders lassen sich die Portogebühren um bis zu 70% reduzieren.